Susanne Elstner in der Galerie Scheytt

Einzigartiger Schmuck aus Holzkohle in einer Sonderausstellung zur Handwerksmesse München.

Seit Ende 2016 bereichert die Galerie Scheytt in Schwabing die facettenreiche Münchner Schmuckszene. Den Schwerpunkt bildet die reiche Vielfalt individueller Werkstätten aus München und Umgebung. “Doch wir wollen sie zusammenbringen mit anderen Künsten”, betonen Brigitte und Isabel Scheytt. So finden regelmäßig Einzelausstellungen mit zeitgenössischer Malerei, Fotokunst, Grafik und Skulptur statt.

Und auch eine bessere Welt liegt den Geschwistern am Herzen. So überließen sie Ende 2018 ihre Galerieräume der Capricorn Foundation. Die Stiftung kämpft gegen die Beschneidung junger Mädchen. Bei dem Vortrag wurde Schmuck aus Kenia vorgestellt. Während der Schmuckwoche zur Handwerksmesse ist die Galerie Scheytt besonders aktiv. Auf die Ausstellung mit Marie Ishikawa und Mia Maljojoki 2018 folgt in diesem Jahr Susanne Elstner mit dem Thema „Aus der Asche“.

Susanne Elstner, Galerie Scheytt

Halsschmuck von Susanne Elstner. Holzkohle, Silber.

Susanne Elstner, Galerie Scheytt

Susanne Elstner, Brosche. Holzkohle, Gold 750.

Die Münchnerin absolvierte ihre Ausbildung von 1981 bis 1984 in Neugablonz. Anschließend bildete sich Susanne Elstner an der Akademie für Gestaltung bei Erico Nagai und Giovanni Corvaja weiter. Seit 1995 ist die Goldschmiedemeisterin freischaffend in Gräfelfing tätig. Die Art und Weise, wie Susanne Elstner Holzkohle für expressiven Halsschmuck und Broschen einsetzt, ist weltweit einzigartig. Die Holzkohle stellt sie in einem aufwändigen Verfahren selbst her, und zwar aus Lärchenholz, weil dessen Jahresringe besonders interessante Strukturen ergeben.

Der Prozess beginnt bei der Auswahl des Holzes und der Schnittführung, wodurch die spätere Form vorgegeben wird. Auch die Materialstärke und der sorgsam gesteuert Prozess der Verkohlung prägen das Erscheinungsbild. Durch ein eigens entwickeltes Verfahren wird die Holzkohle stabilisiert, damit sie weiter bearbeitet werden kann und nicht abfärbt. In der Ausstellung werden Schmuckstücke als Objekte in Rahmen an der Wand gezeigt. Das Schmuckstück soll nicht in der Schublade verschwinden, sondern auch ungetragen als Kunstwerk an der Wand sichtbar sein.

weitere Arbeiten von Susanne Elstner

  • Aus der Asche
    Galerie Scheytt
    Kaiserstrasse 23
    80801 München
    Deutschland
  • Vernissage: 13. März 2019 um 19 Uhr
  • Link

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