Flugstunden bei CRAFTkontor

Von FLIEWATüüT bis Tante JU – eine Ausstellung rund um den Traum vom Fliegen.

Der Traum vom Fliegen, wer hätte ihn nicht schon geträumt … In der Tradition von Pegasus, Leonardo da Vinci, Otto Lilienthal, den Entwicklern der ersten Linienmaschinen und der Spaceshuttles, stehen im Kleinformat die originellen Automata der Hamburger Künstlerin, Goldschmiedin und Tüftlerin Birgit Borstelmann.

Birgit Borstelmann ist Erfinderin: sie verleiht Flügel, Fähnchen und Titel – bringt Kolben und Propeller in Bewegung – definiert Dinge und Funktionen neu – gibt Fundsachen ein zweites Leben und schmiedet dem Betrachter, aber auch dem Spielkind in uns allen, mit mechanischen Skulpturen glückliche Momente.

CRAFTkontor, Birgit Borstelmann

Birgit Borstelmann, Zeitmaschine, zusehen in der Galerie CRAFTkontor.

Es braucht Tage, manchmal Wochen, bis eine dieser künstlerischen Tüfteleien, die keine Kinderspielzeuge sind, aus wiederverwendeten Flohmarktfunden zu ihrer Zufriedenheit funktioniert: die Feinmechanikerin und die Spielerin in ihr müssen gleichermaßen glücklich mit dem neuen Objekt sein … Fantastische Fliwatüüts, vermeintliche U-Boote, Flugobjekte und wunderliche Straßenkreuzer repräsentieren ihre Arbeit: Die Kreationen von Birgit Borstelmann werden weltweit von Automata-Fans und erwachsenen „Spielkindern“ gesammelt!

Designobjekte und Kleinmöbel zum Abheben

In Kontrast dazu die Arbeiten von Aero 1946, das Upcycling von Schrott zum Teil berühmter Flugzeugmodelle zu Designobjekten.Die Werkstatt wird ebenfalls von zwei ambitionierten Tüftlern betrieben: Dr. Rolf Bauche und Reinhard Cramer, ein ehemaliger Zahntechniker und ein Technikhistoriker arbeiten in Leichtbautechniken aus dem historischen Flugzeugbau und mit der Außenhaut ausrangierter Flugzeuge, Hubschrauber, aber auch Autos, in gestalterisch anspruchsvoller Form, Kleinmöbel.

CRAFTkontor, Dr. Rolf Bauche und Reinhard Cramer

Aero 1946, Hocker aus einem Porsche 911, Autometalle.

Der Charme der 50er und 60er Jahre

Die Malerei der Kölnerin Kristina Kanders fügt sich ins Thema, indem man um die Ecke denkt: „Disappearing Housewives“ nennt sie die Serie, in der sie Tapeten aus den 50er und 60er Jahren so übermalt, dass die Motive, Frauen in unterschiedlichen Tätigkeiten, im monotonen graphischen Raster des Musters zu verschwinden scheinen. Eine implizierte Gesellschaftskritik am reibungslosen unsichtbaren Funktionieren von Frauen im Alltag, als seien sie gut geölte Rädchen…

CRAFTkontor, Kristina Kanders

Kristina Kanders, Geraldine with Meat Grinder Malerei auf Tapete.

Die Nächte der Galerien in Bad Godesberg (www.nacht-der-galerien.de) sind in diesem Jahr
Freitag, 10. Juni 2022 von 18 – 22 Uhr und Samstag, 11. Juni 2022 von 16 – 22 Uhr. Gespräche mit den Gestaltern sind an beiden Tagen möglich.

  • CRAFTkontor
    Galerie für Kunsthandwerk und Design
    Koblenzer Straße 35 / Eingang Bürgerstraße
    53173 Bonn-Bad Godesberg
  • Link

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