Cologne Fine Art 2017

Kunst, Handwerk und Design aller Epochen. Erstmals erhält ein Goldschmied den Cologne Fine Art Preis.

Cofa 2016, Young Collector s Room, Photo Cologne Fine Art

Auf der Cofa 2016: Stand: Young Collector´s Room, Halle 11.1. Photo Cologne Fine Art

Die Cologne Fine Art 2017 vom 23. bis 26. November verspricht Begegnungen mit prägenden Epochen aus zwei Jahrtausenden künstlerischen Schaffens. Unter dem Slogan „Discover Art. Discover Design. Discover the Exceptional.“ setzt die diesjährige Messe auf ihre Stärken und Kernkompetenzen. In einer Wunderkammer auf Zeit präsentieren 89 Galerien und Kunsthändler unter anderem aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz eine exquisite Auswahl von Antiquitäten und Alten Meistern, Asiatika sowie Außereuropäischer Kunst, Design-Exponaten und Schmuck sowie Werken der Klassischen Moderne, Nachkriegskunst und zeitgenössischen Kunst.

Otto Piene, Green Giant, © VG Bild-Kunst, Galerie Koch

Otto Piene, Green Giant, 1989, Öl und Feuer auf Leinwand, Verso signiert, datiert und betitelt, 40 x 50 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Galerie Koch, Hannover

Cologne Fine Art, Le Corbusier, Nature morte © VG Bild-Kunst, Courtesy Galerie Schwarzer

Le Corbusier, Nature morte, 1962, Grattage (Mischtechnik auf Papier), 35 x 50,2 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Courtesy: Galerie Schwarzer, Düsseldorf

Sigmar Polke Farbprobe © The Estate of Sigmar Polke, Cologne/VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Courtesy: Galerie von Vertes, Zürich

Sigmar Polke, Farbprobe, Eisenglimmer, Chromoxyd 1986, Eisenglimmer und Chromoxid auf Leinwand, 49,8 × 40,2 cm, © The Estate of Sigmar Polke, Cologne/VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Courtesy: Galerie von Vertes, Zürich

James Hopkins, The Dance of Death, Choi & Lager

James Hopkins, The Dance of Death, 2014, Mixed media, 260 x 130 x 30 cm. Courtesy: Choi & Lager, Köln

Hans Bunde, Carl M. Chor, 20/21 Modern & Contemporary Art

Hans Bunde, Split Vase, 1963, Hersteller: Carl M. Chor, Dänemark , Sterlingsilber, Höhe 17,5 cm. Courtesy: 20/21 Modern & Contemporary Art, München

Das neue Hallenkonzept in Halle 11.2 sorgt mit einem überarbeiteten Erscheinungsbild für eine klarere Strukturierung und mehr Übersichtlichkeit, da alle Segmente auf einer einzigen Ebene gebündelt präsentiert werden. Die Besucher erwartet ein besonderes Zusammenspiel der unterschiedlichsten Kunst- und Design-Genres mit einzigartigen Zeugnissen der Vergangenheit.

Cologne Fine Art Preis an Georg Hornemann

Erstmals vergibt die Koelnmesse sowie der Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler den Cologne Fine Art Preis im Bereich Kunsthandwerk. Preisträger 2017 ist Georg Hornemann. 1967 erhielt der Düsseldorfer Goldschmied erstmals den Prix de la Ville de Genève und 1968 den Diamonds International Award. Zahlreiche internationale Auszeichnungen folgten. „Mit Georg Hornemann wird in diesem Jahr ein Goldschmied mit dem Cologne Fine Art Preis geehrt, dessen Oeuvre vielfältige Bezüge zur bildenden Kunst aufweist“, heißt es aus Köln. Die Preisverleihung findet am 22. November zur AXA Art Preview im Rahmen der Cologne Fine Art statt.

Georg Hornemann, Cologne Fine Art, Ring

Georg Hornemann, Cologne Fine Art Preisträger 2017. Ring, Silber, Diamanten und Farbsteine

Georg Hornemann, Cologne Fine Art Preisträger 2017 © Martin Klimas

Verbindet Haute Joaillerie mit künstlerischen Konzepten: Cologne Fine Art Preisträger 2017 Georg Hornemann.  © Martin Klimas

Hornemanns Goldschmiedearbeiten umfassen alle Formen der Haute Joaillerie: Ringe, Ketten und Anhänger, Broschen und Manschettenknöpfe. Seine freien Kunstobjekte bezeichnet er als Kreaturen oder Modern Wunderkammer. In beiden Bereichen nutzt Hornemann überwiegend edle Steine und Metalle, zuweilen auch Eisen und Acryl – oder er bezieht anderweitig Elemente in seine Kreationen ein, etwa antike Münzen, Teile von byzantinischen Kreuzen, russischen Ikonen und von japanischen Schwertern.

In Georg Hornemanns Pretiosen verbindet sich hochartifizielles Handwerk mit unerschöpflichem Ideenreichtum bis ins kleinste Detail. Seine bevorzugten Motive – Insekten, Frösche und Reptilien sowie Blüten und Schädel – erscheinen mitunter wie Extrakte aus barocken Vanitas-Stillleben. Die Idee der nature morte ist seinen Werken wesentlich. Sein Repertoire reicht von der wuchernd-opulenten bis zur geometrisch-schlichten Form. Seine Objekte sind kleine Mirakel, übervoll mit Überraschung und Esprit.

Anlässlich der Preisverleihung werden auch in diesem Jahr auf einer Sonderschau ausgewählte Schmuck- und Kunstobjekte von ihm zu sehen sein.

  • Koelnmesse GmbH
    Messeplatz 1
    50679 Köln
    Deutschland
  • Preisverleihung 22. November
  • Link

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