Isabel Mania
| 1981 | geboren in Rastatt |
|---|---|
| 2004–2007 | Goldschmiedeschule Pforzheim |
| 2007–2011 | Studium Schmuck und Objekte der Alltagskultur, Hochschule Pforzheim |
| seit 2011 | eigenes Atelier in Rastatt |
In ihrer Abschlussarbeit mit dem Titel „Jäger und Sammler“ beschäftigte sich Isabel Mania mit der Kultur der Naturvölker und dem Leben in der Steinzeit. Die Menschen ursprünglicher Kulturen transportierten und lagerten ihre gesammelten Dinge häufig in kunstvoll geflochtenen Gefäßen oder Behältnissen. Isabel Mania nimmt diese Inspiration in der Technik des Flechtens und Wickelns sowie im Garn als meist verwendetem Material auf. Die Schmuckobjekte stellen zum Teil kleine Behältnisse dar, in denen man Dinge mit sich tragen kann. Manche Stücke verzichten auch auf den Gefäßcharakter. Sie bestehen aus gefundenen Naturmaterialien oder aus selbstgefertigten Holzteilen. Das geschnitzte Holz erinnert in seiner Form zum Beispiel an einen Keil, wie er in der Steinzeit zur Jagd benutzt wurde.


