Erster Südwestdeutscher Keramikpreis

Stephanie Marie Roos aus Achern und der in Bad Ems lebende Koreaner Kiho Kang sind die ersten Gewinner.

Südwestdeutscher Keramikpreis

Die Ausstellung zum Südwestdeutschen Keramikpreis findet gegenwärtig im Keramikmuseum Westerwald statt

Der mit 7.000 Euro prämierte 1. Preis geht an die figürlichen Arbeiten von Stephanie Marie Roos, Achern. Die 1971 geborene Künstlerin überzeugte die Jury mit ihrer kreativen Umsetzung sozialkritischer Themen in Keramik, heißt es aus Höhr-Grenzhausen. „Die Künstlerin interpretiert in ihrem wiedererkennbaren Stil immer wieder neue Ansichten eines bewusst kritischen Standpunktes des Zwischenmenschlichen in unserer Alltagswelt.“ Der 2. Preis mit 3.000 Euro geht an den in Bad Ems lebenden Kiho Kang. Der 1980 geborene Koreaner erhielt den Preis für „klar strukturierte Gefäß- und Formstudien, die auch das Moment der Farbigkeit, zeigten, heißt es. „Die hier gezeigte Installation geometrischer, akribisch per Hand gebauter Gefäßformen variiert wie ein Stillleben die unendliche Vielfalt von Kegelform, Zylinder, Kugelschnitt und deren Harmonie in der Komposition der Formen und Farben.“

Südwestdeutscher Keramikpreis, Stephanie Marie Roos, Keramik

Siegerin des Südwestdeutschen Keramikpreises wurde Stephanie Marie Roos mit diesen figürlichen Arbeiten

Südwestdeutscher Keramikpreis, Keramik, Kiho Kang

Der 2. Preis ging an den in Bad Ems lebenden koreanischen Keramiker Kiho Kang

Neben den Werkgruppen der beiden Preisträger werden ebenfalls die Keramiken der 16 Nominierten im Keramikmuseum Westerwald zu sehen sein. Anschließend wandert die Ausstellung zum vierten Kooperationspartner des Preises, dem Museum beim Markt in Karlsruhe, wo die Präsentation bis Anfang 2019 gezeigt wird. Der Jury gehörten an: Monika Gass, Leiterin des Keramikmuseums Westerwald; Dr. Joanna Flawia Figiel, Kuratorin für Keramik am Badischen Landesmuseum Karlsruhe; Dr. Verena Titze-Winter, Leiterin der Kunst- und Kulturförderung der SV SparkassenVersicherung; Dr. Maria Schüly, Kuratorin im Förderkreis Keramikmuseum Staufen e.V.; Matthias Hirtreiter, Künstler, Keramiker Bildhauer, Akademie München.

Der erste südwestdeutsche Keramikpreis wurde durch eine Initiative des Bundes der Kunsthandwerker Baden-Württemberg und der SV SparkassenVersicherung initiiert, um das keramische Schaffen im Südwesten der Bundesrepublik zu fördern und das künstlerische Schaffen auf nationaler und internationaler Ebene zu positionieren. Alle KünstlerInnen, deren Material Ton oder Porzellan ist und die ihren Wohnsitz, ihre Werkstatt in Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz haben, waren berechtigt am Wettbewerb teil zu nehmen. Das Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro wird gestiftet von der SV SparkassenVersicherung.

Der mit 7.000 Euro prämierte 1. Preis geht an die figürlichen Arbeiten von Stephanie Marie Roos, Achern. Die 1971 geborene Künstlerin überzeugte die Jury mit ihrer kreativen Umsetzung sozialkritischer Themen in Keramik, heißt es aus Höhr-Grenzhausen. „Die Künstlerin interpretiert in ihrem wiedererkennbaren Stil immer wieder neue Ansichten eines bewusst kritischen Standpunktes des Zwischenmenschlichen in unserer Alltagswelt.“ Der 2. Preis mit 3.000 Euro geht an den in Bad Ems lebenden Kiho Kang. Der 1980 geborene Koreaner erhielt den Preis für „klar strukturierte Gefäß- und Formstudien, die auch das Moment der Farbigkeit, zeigten, heißt es. „Die hier gezeigte Installation geometrischer, akribisch per Hand gebauter Gefäßformen variiert wie ein Stillleben die unendliche Vielfalt von Kegelform, Zylinder, Kugelschnitt und deren Harmonie in der Komposition der Formen und Farben.“

Südwestdeutscher Keramikpreis, Keramik, Stephanie Marie Roos

Skulpturengruppe aus Keramik der Siegerin Stephanie Marie Roos aus Achern

Neben den Werkgruppen der beiden Preisträger werden ebenfalls die Keramiken der 16 Nominierten im Keramikmuseum Westerwald zu sehen sein. Anschließend wandert die Ausstellung zum vierten Kooperationspartner des Preises, dem Museum beim Markt in Karlsruhe, wo die Präsentation bis Anfang 2019 gezeigt wird. Der Jury gehörten an: Monika Gass, Leiterin des Keramikmuseums Westerwald; Dr. Joanna Flawia Figiel, Kuratorin für Keramik am Badischen Landesmuseum Karlsruhe; Dr. Verena Titze-Winter, Leiterin der Kunst- und Kulturförderung der SV SparkassenVersicherung; Dr. Maria Schüly, Kuratorin im Förderkreis Keramikmuseum Staufen e.V.; Matthias Hirtreiter, Künstler, Keramiker Bildhauer, Akademie München.

Keramikprint, Nicole Thoss, Südwestdeutscher Keramikpreis

Keramikprint von Nicole Thoss aus Höhr-Grenzhausen. Zu sehen in der Ausstellung zum ersten Südwestdeutschen Keramikpreis

Der erste südwestdeutsche Keramikpreis wurde durch eine Initiative des Bundes der Kunsthandwerker Baden-Württemberg und der SV SparkassenVersicherung initiiert, um das keramische Schaffen im Südwesten der Bundesrepublik zu fördern und das künstlerische Schaffen auf nationaler und internationaler Ebene zu positionieren. Alle KünstlerInnen, deren Material Ton oder Porzellan ist und die ihren Wohnsitz, ihre Werkstatt in Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz haben, waren berechtigt am Wettbewerb teil zu nehmen. Das Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro wird gestiftet von der SV SparkassenVersicherung.

 

19.05.2018–06.01.2019:
Badisches Landesmuseum
Museum beim Markt
Karl-Friedrich-Straße 6
76133 Karlsruhe
Deutschland
www.landesmuseum.de

  • Keramikmuseum Westerwald
    Lindenstraße 13
    56203 Höhr-Grenzhausen
    Deutschland
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